Hedwig Huwer – nicht nur eine hervorragende Malerin aus Gusenburg;
sie weiß auch einen perfekten Tee zu machen!
Am Montag den 05.11. zeigte Hedwig Huwer ihre Bilder im Mehrgenerationenhaus
-Johanneshaus- (MGH).
Der Leiter des MGH, Christoph Eiffler begrüßte alle Anwesenden. Er schilderte kurz den
künstlerischen Lebensweg der Malerin. So habe sie in Trier Kunstkurse bei Prof. Gassmann und in Wilhelmshaven Malkurse bei Kunstdozent Bergmann belegt. In Wilhelmshaven lebte sie viele
Jahre. In dieser Zeit habe sie sich sehr wohlgefühlt. Viele ausgestellte Bilder stammten aus dieser Epoche. Außer Motiven mit Blumen und Tieren zeige sie auch Porträtmalereien. Ihre Bilder zeigten Ausdruck ihrer Vitalität. Heute lebe Hedwig Huwer wieder in Gusenburg in der Nähe ihrer Tochter.

Die Künstlerin, die – wie sie sagte – etwas nervös sei aufgrund des Lobes und der Möglichkeit der Ausstellung, bedankte sich. Ihre vier Töchter hätten sie immer bei ihrer Leidenschaft unterstützt; ihre Tochter Heidi letztlich auch bei der Ausgestaltung der Vernissage im MGH. Sie wünschte den Besuchern noch viel Freude an ihren Arbeiten.

Viele Interessierte konnten die farbenprächtigen Bilder von Hedwig Huwer begutachten und fanden allesamt Lob und Anerkennung zu den ausgestellten Exponaten. Bei einem Gläschen Sekt/Sekt-Orange oder alkoholfreien Getränken wurde mit der Künstlerin ausgiebig geplaudert. Sie war sehr angetan und plauderte munter mit.

Die Künstlerin, die auf 81 Lenze zurück schauen darf, erklärte auf Frage: „Meine Leidenschaft zum Malen hatte ich schon als Kind. Als ich Mitte 2000 in Rente ging konnte ich dann richtig loslegen“.
„Von Friesland war ich begeistert, wohin es mich 1992 familiär zog. Die Weite der Landschaft inspirierte mich“, so Huwer. Sie erklärte mit einem Schmunzeln: „Anfangs hatte ich es schwer bei den Friesen; dann aber herrschte große Herzlichkeit“.
Die Kunstschaffende weiter: „Als dann die Alten- und Pflegeheime rund um und in Wilhelmshaven wie Pilze aus dem Boden schossen, dachte ich: Jetzt musst du Heim“.
„Ich will noch so lange malen wie ich kann“, sagte sie; „suche aber dringend einen hellen, gut durchleuchteten Raum für mein Atelier. Das brauche ich jetzt. Leider konnte ich keine entsprechende Räumlichkeit finden. Auch der Bürgermeister, den ich ansprach, konnte mir noch nicht helfen“ erläuterte sie auf weitere Frage.
Zum Teeaufguss meine sie, dass er heiß aufgegossen werden müsse mit groben Kluntjes“ (Kandiszucker) gesüßt. Unabdinglich sei dann ein Löffel Sahne, die langsam am Rand der Tasse eingefüllt werde.
Die Vernissage ging dann zur Mittagsstunde in ein offenes Ende über.
(Georg Steppuhn, Züsch)