Langjährig verdiente Mitarbeiterinnen in der KEB Reinsfeld werden verabschiedet!

In einer kleinen Feierrunde wurden am Mittwoch den 27. 02. die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der KEB in Reinsfeld, Lore Ott und Christel Gebauer verabschiedet.
Frau Katharina Zey-Worthmann von der Fachstelle KEB in Trier überreichte den Damen ein frühlingshaftes Blumengebinde. Zusammen mit dem Leiter des MGH Johanneshaus Christoph Eiffler übergaben sie je einen Gutschein für einen Restaurantbesuch in Kell am See samt Gutschein für eine Taxifahrt nach Kell, damit sie sich auch ein Gläschen Wein oder Sekt gönnen könnten.

Katharina Zey-Worthmann würdigte das Engagement der Frauen in Reinsfeld und stellte fest, dass sie am Anfang ihrer Tätigkeit in Trier auf Reinsfeld aufmerksam wurde, als ein handgeschriebener Brief von Frau Ott kam. Dieser sei in bester Schrift verfasst, in einer akkuraten, schönsten Handschrift aufgesetzt worden. Alle in ihrem Bereich seien von dieser Schrift begeistert gewesen. Sie dankte den beiden Frauen für ihre Jahrzehnte lange unermüdliche Arbeit für die KEB.

Die 85-jährige Lore Ott erklärte, dass sie vor weit mehr als 40 Jahren von dem damaligen Pastor Johannes Lanser „einfach so in das Amt bestimmt wurde“. „Er hat mich einfach in`s kalte Wasser geschmissen und ich musste schwimmen“, so Frau Ott.
Nach verständlichen Anlaufschwierigkeiten klappte alles gut. Es wurde ihr Leben. Sie führte den Job in den nächsten Jahrzehnten gerne und begeisternd aus. Sei immer zufrieden gewesen, habe leidenschaftlich gerne organisiert.
So zum Beispiel Fahrten, Töpferkurse, Gestecke herrichten, Fimo-Abende und Makramee-Stunden, um nur einige zu nennen. Das Töpfern ist aber ihre Leidenschaft. Sie trainierte die Kindertanzgruppe, leitete das Kindertheater. Trat mit diesen beim Seniorennachmittag in Hermeskeil und im Elisabethkrankenhaus auf. Alle Kleider, Kostüme usw. habe sie selber genäht.
Es war für mich immer wichtig, Kontakte zu knüpfen und besonders zu pflegen. Den Umgang, das Verhältnis zu anderen fördern und intensivieren.
Seit ihrem letztjährigen häuslichen Unfall war sie aber „nicht mehr die Alte“. Es hieß nun kürzer treten, aber nicht ganz aufhören.

Christel Gebauer erklärte, dass sie seit mehr als 20 Jahre dabei sei, aber die Arbeit immer gerne, gründlich und konzentriert ausgeführt habe. Wann auch immer jemand gebraucht wurde, war sie dabei. Sie habe Programme geschrieben, mit kassiert und die Abrechnungen mit verantwortet.

Auf die Frage, seit wann es denn die KEB in Reinsfeld gebe konnte der Zeitraum Mitte 1960
angegeben werden.

(Georg Steppuhn, Züsch)