Während der Elisabeth-Feier in Züsch hat Projektleiter Georg Steppuhn die SOS Dose vorgestellt.
Sie ist zwar bei vielen Menschen bekannt, aber die Anwendung und der Nutzen ist nicht verfestigt.
Er erklärte, ausgeschmückt mit Beispielen, was unter der Dose zu verstehen und wie sie zu handhaben ist. Ganz besonderen Wert legte er darauf, dass das inliegende Patientenblatt auch vollständig auszufüllen ist. Er erzählte von einem Vorfall, bei dem er persönlich zugegen war.
Hier wurde die Dose „aus dem Kühlschrank“ genommen, um sie dem Rettungssanitäter zu zeigen. Siehe da: Das Blatt war nicht bzw. unvollständig ausgefüllt, so dass die Erstversorger keine genauen Rückschlüsse auf Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme usw. ziehen konnten. Hier wäre ein ordnungsgemäß ausgefülltes Datenblatt für die helfenden Sanitäter von Vorteil gewesen. So mussten die Helfer zwei anwesende Personen mehrfach unterbrechen, die durch die Notsituation gleichzeitig auf die Helfer einredeten.

Letztlich konnte Herr Steppuhn viele Fragen aus den Reihen der Frauengemeinschaft zur Zufriedenheit klären, und die „SOS-Rettungsdose“ wurde von den Meisten entgegengenommen.
(Georg Steppuhn, Züsch)