Am 24. Februar ist die Aufführung

Am letzten Wochenende hat die erste Probe für das szenische Sprechstück „Ein Morgen vor Lampedusa“ begonnen. Dechant Clemens Grünebach hat das Stück im letzten Sommerurlaub kennengelernt. Er ist auch eine der fünf Sprecher. „Bisher ist das Stück 300 Mal in Deutschland mit sehr großem Erfolg aufgeführt worden. Es ist sehr beeindruckend. Für Rheinland-Pfalz ist es eine Premiere,“ erklärt er. Weitere Leser und Leserinnen sind: Sophie Schäfer, Maria Schmidt, Burkhard Gourverneur und Karl Heinz Lauck. Die Regie hat Matthias Webel übernommen. Die Lesung wird mit Bildern illustriert und der Italiener Francesco Impastato hat eigens zu der Lesung Musik komponiert. Die Texte hat Antonio Umberto Riccò zusammengestellt. Grundlage der Texte ist die tragische Schiffskatastrophe vor gut vier Jahren, als ein hoffnungslos überladener Kutter mit Flüchtlingen vor der italienischen Insel Lampedusa kenterte. 545 Flüchtlinge waren an Bord. 366 ertrinken. Ausgehend von diesem Ereignis hat Antonio Umberto Riccò Berichte und Funksprüche von Flüchtlingen, Fischern und Rettungskräften zusammengestellt, die das tragische Ereignis miterlebt haben. Es kommen auch Bürgermeister und Politiker zu Wort.

Die Aufführung ist am Samstag, 24.02.2018, 18.00 Uhr im großen Saal des Johanneshauses.

Anschließend ist eine Gesprächsrunde mit den Zuhörern und Aktiven in der Flüchtlingsarbeit in Hermeskeil.

Nähere Infos: Christoph Eiffler

Telefon: (06503) 9817515

Mail: christopheiffler@mgh-johanneshaus.de