Fünf LeserInnen führen am Samstag, 24.02.2018 um 18.00 Uhr im MGH Johanneshaus eine szenische Lesung zu den tragischen Ereignissen bei dem Schiffsunglück vor Lampedusa auf.

Die Texte werden gelesen von Sophie Schäfer, Maria Schmidt, Burkhard Gourverneur, Clemens Grünebach und Karl Heinz Lauck. Die Untergruppe „Bildung“ des Runden Tisch Asyl hat die Gesamtorganisation übernommen, in der Ruth Römer-Meyer vom skf (Sozialdienst katholischer Frauen), Elisabeth Scherer vom Dekanat Hermeskeil-Waldrach, Felix Faber von Blast the borders, Andreas Schäfer von der Caritas und Christoph Eiffler vom MGH Johanneshaus vertreten sind.

Vor gut vier Jahren ist das Flüchtlingsschiff – eher ein Kutter – vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa völlig überladen gekentert. 545 Flüchtlinge waren an Bord. 366 ertrinken. Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, die vor Krieg und Armut flohen, voller Hoffnung.

Eine Tragödie, die Europa erschüttert hat.

Papst Franziskus reiste zu Beginn seines Pontifikats auf die Insel. Der Tod von Migranten bei einer Überfahrt stecke wie ein schmerzender „Dorn im Herzen“, sagte er.

Ausgehend von den Ereignissen am 3. Oktober hat eine Projektgruppe in Hannover eine szenische Lesung vorbereitet. Die Texte haben als Grundlage Zeugenaussagen der Flüchtlinge, Fischer und Rettungskräfte von Lampedusa, die das tragische Ereignis vom 3. Oktober 2013 miterlebt haben. Es kommen auch Bürgermeister und Politiker zu Wort.

Ein Stück, das unter die Haut geht.

Anschließend ist eine Gesprächsrunde mit den Zuhörern und Aktiven in der Flüchtlingsarbeit in Hermeskeil.

Der Eintritt ist frei. Es werden um Spenden für einen Sprachkurs in der Kindertagesstätte Adolph Kolping gebeten.

Nähere Infos: Christoph Eiffler

Telefon: (06503) 9817515

Mail: christopheiffler@mgh-johanneshaus.de